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Um das Wachstum von Pflanze und Wurzel zu fördern, ein späteres Verschulen zu erleichtern und im Falle eines Hochwassers die gezogenen Eschenpflanzen ohne Zeitverlust rasch in Sicherheit bringen zu können, werden die gekeimten Eschen (6.343 Pflanzen) in Topfplatten (8x4) vereinzelt.

FilmProf. DDr. Geburek vom Institut für Waldgenetik präsentiert das Projekt "Esche in Not" den Führungskräften des BMLFUW.

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Das 2015 geerntete und im BFW Versuchsgarten Tulln angebaute Saatgut keimt gemäß der Erwartungen. Das Bild ist bereits vielversprechend!

Flyer

Die Suche geht weiter!

Wir bitten wieder um Ihre Mithilfe: gesucht werden vorzugsweise weibliche Eschen innerhalb von stark geschädigten Beständen, die keine oder nur geringe Schäden aufweisen und damit als feldresistent gelten könnten.

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"Esche in Not" bietet sich als wissenschaftliches Projekt mit Aktualitätsbezug für eine mediale Dokumentation an. Ein Dokumentar-/ Bildungsfilm soll die Erhaltungsinitiative von BFW und BOKU begleiten, die wissenschaftliche Thematik des Eschentriebsterbens aufbereiten und die gravierenden ökologischen sowie ökonomischen Folgen eines drohenden Ausfalls der Baumart Esche für den Naturschutz und die heimische Forstwirtschaft darstellen. Die Dreharbeiten zu diesem Filmprojekt konnten erfolgreich in den Wäldern der Forstverwaltung Grafenegg gestartet werden.

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Die Homepage www.esche-in-not.at zeigt seit dem 02.11.2015 alle grundlegenden Fakten über das Projekt sowie den aktuellen Fortschritt.

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Das Saatgut der beernteten 580 Eschen wurde erfolgreich im Versuchsgarten des BFW (Tulln, NÖ) ausgesät.

Im Zeitraum vom 31.08. - 09.10.2015 konnten fünf Teams 580 Einzelbaumbeerntungen von Saatgut erfolgreich durchführen (insgesamt 566 Standorte angefahren, davon 338 zur Beerntung ausgewählt).

An dieser Stelle herzlichen Dank für die zahlreichen Meldungen!

Beerntungen 2015

Lage der gemeldeten Eschenbestände nach den Herkunftsgebieten (Stand Oktober 2015)

 

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DI DI Gregor Unger ist seit Oktober 2015 am Institut für Waldgenetik als wissenschaftlicher Projektmitarbeiter beschäftigt. Nach seinem Bakkalaureatsstudium Forstwirtschaft an der Universität für Bodenkultur Wien setzte er seinen Ausbildungsschwerpunkt im Bereich der Forstgenetik und Forstpathologie und absolvierte die beiden Masterstudiengänge Forstwissenschaften und Phytomedizin.

Im Rahmen des Projekts „Bedrohtes Erbgut Esche“ liegen seine Arbeitsschwerpunkte in der Aufnahme von quantitativen und adaptiven Merkmalen während des Sämlingsversuches zur Resistenzprüfung und der Anwendung von quantitativ- und molekulargenetischer Methoden, um die genetische Variation bei Krankheitsresistenz der Gemeinen Esche hinsichtlich dem Falschen Weißen Stengelbecherchen zu dokumentieren.